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Die häufigsten Eingriffe

Die häufigsten Eingriffe am Knie
 
Arthroskopische Teilmeniskusentfernung 
Über 2-3 Einstichstellen wird eine Kamera ins Kniegelenk eingebracht und damit die verletzten Meniskusteile dargestellt. Mit kleinen Schneidezangen werden eingerissene Teile des Meniskus entfernt und dann abgesaugt.
  
Kniegelenksprothese 
Eine Kniegelenksprothese („künstliches Kniegelenk“) ersetzt die Funktionen des Kniegelenks und seines Stützapparates bei schweren degenerativen Erkrankungen der Gelenke (Kniegelenksarthrosen) mit entsprechendem Funktionsverlust und chronischen Schmerzen. Durch die Prothese sollen in erster Linie eine möglichst schmerzfreie Bewegungsfähigkeit und eine gute Kniegelenksstabilität erreicht werden. Je nach Ort und Ausdehnung der Schädigung werden partielle (Teilprothesen) oder komplette (Totalprothese) Knieprothesen verwendet, die mit oder ohne Zement eingesetzt werden. Durch die Verwendung der Computernavigation kann das Einsetzen der Prothese zusätzlich kontrolliert werden.
 
Rekonstruktion gerissenes vorderes Kreuzband
Ein Riss des vorderen Kreuzbands führt zu einem Verlust der Stabilität im Zentrum des Kniegelenkes nach vorne und es kommt zum sogenannten vorderen Schubladenphänomen. Die Behandlung kann konservativ (Physiotherapie, Schiene) oder chirurgisch (Operation) sein, je nach individuellem Bedürfnis. Bei der Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes wird das gerissene Band durch einen am gleichen Knie entnommenen Sehnenteil (Beugesehne, Kniescheibensehne, Quadrizepssehne) ersetzt. Die gesamte Ausheilung beträgt dabei mindestens 6 Monate.
 
Achsenkorrektur
Eine Achsenkorrektur (sogenannte Osteotomie) kommt in den meisten Fällen bei einer Achsenfehlstellung des Beines mit einseitiger Abnützung (Arthrose) am Kniegelenk zur Anwendung. Die Korrektur wird mit einer unvollständigen Durchtrennung des Knochens am Schienbeinkopf oder seltener am unteren Teil des Oberschenkels durchgeführt. Nach der Korrektur wird der durchtrennte Knochen mit einer Platte und Schrauben fixiert.
In seltenen Fällen kann eine Achsenkorrektur auch zur Verbesserung der Stabilität indiziert sein.
 
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Die häufigsten Krankheitsbilder in der septisch orthopädischen Chirurgie
 
Infektion Künstliches Hüftgelenk (HTP)
Das Risiko einer Infektion nach einer Hüfttransplantation beträgt ca. 1-2 %. Infektionen können schnell nach der Operation oder später auftreten. Im Falle einer Infektion sollte nie eine Antibiotika-Therapie ohne Vereinbarung mit dem Chirurgen und einer mikrobiologische Analyse beginnen. Je nach Art der Infektion und Dauer der Symptome muss der Chirurg entscheiden, ob das Transplantat ausgewechselt werden muss oder nicht. Bei richtiger Behandlung sind die Heilchancen bei rund 90%.
 
Infektion Knieprothese (PTG)
Das Risiko einer Infektion nach der Operation beträgt ca. 2 bis 3 %. Infektionen können schnell nach der Operation oder später auftreten. Im Falle einer Infektion sollte nie eine Antibiotika-Therapie ohne Vereinbarung mit dem Chirurgen und einer mikrobiologische Analyse beginnen. Je nach Art der Infektion und Dauer der Symptome muss der Chirurg entscheiden, ob das Transplantat ausgewechselt werden muss oder nicht. Bei richtiger Behandlung sind die Heilchancen bei rund 90%.
  
Septische Arthritis der grossen Gelenke
Septische Arthritis der grossen Gelenke (Knie, Hüfte, Schulter) sind echte Notfälle. Eine rasche chirurgische Intervention und der Einsatz Antibiotika reduzieren das Risiko einer Zerstörung des Gelenkes erheblich. Im Anschluss an die Intervention wird das Gelenk immobilisiert und antibiotische Therapie 4 Wochen fortgesetze.
 
Infektion nach Osteosynthese
Eine Infektion nach Fixierung der eine Fraktur erfolgt in etwa 5 % der Fälle. Im Falle von offenen Brüchen steigt das Risiko einer Infektion erheblich. 

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Die häufigsten Eingriffe in der konservativen Orthopädie und Rehabilitation

Technische Orthopädie
Orthetik/Schinenen, Prothetik/Kunstbeine und -Arme, Schuhzurichtungen und Einlagen, Rehatechnik

Orthopädische / musskuloskeletale Rehabilitation


Konservative, nichtoperative Orthopädie

Amputationen, Stumpfkorrekturen, diabetische Fussbehandlung, Neuroorthopädie